Alle Beiträge von Krise Manager

Feedback ist erwünscht

Seit vielen Jahren beitreibe ich diese seltsame Internetseite und frage mich, was ich da eigentlich tue und für wen? Bisher habe ich dazu nur gesagt – es ist egal wer das Zeug hier anschaut, letztlich mache ich das sowieso nur für mich selbst!
Gelogen!
Spätestens seit das mit dem Internetradio losging hatte die Aktivität neben mir selbst auch noch andere Zielpersonen. Die wussten natürlich nichts davon, leider!

Wir wohlhabende, deutsche Menschen sind so abgefüllt und übersättigt mit kommerziellen, auch mit guten, Produkten, dass wir alles für selbstverständlich halten. Natürlich auch die massenhaft auftretenden medialen Inhalte von podcasts bis vlogs und Texten zu und über Alles und Jeden.

Klar, jeder weiß, dass die Dinger auch produziert werden müssen und, dass der Aufwand dafür schon irgendwie groß ist.  Doch nach dem Genuss gehen wir zum Nächsten über oder „was Essen“!

Feedback wäre immer mal wieder schön – denn im anonymen Internet gehst du unter, wenn du unabhängig bleiben möchtest von youtube, spotify, stitcher, soundcloud und co.!

Nein, da ist der, im Hintergrund installierte, Seitenzähler kein echter Maßstab, denn wie oft sind es Bots oder Leute die den Inhalt gar nicht anschauen, die gezählt werden.

Also, wenn dir was gefällt hier oder auch das Gegenteil der Fall ist, echtes feedback ist erwünscht, per Email oder auch persönlich! Immer wieder

Mein Internet Teil 3

Ist eigentlich schon alles zum Thema gesagt?“
„Ja, glaube schon!“
„Ehrlich? Kann nicht sein! Wirklich Alles und auch wirklich von jedem?“
„Nein das nicht! Also schieß schon los, du kannst es ja eh nicht lassen“
„Ist ja auch immer wieder aktuell, nicht wahr!“

(Auszug aus meinem inneren Dialog, bevor ich diesen Artikel hier verfasse)

Internet ist nicht ganz richtig, gemeint ist natürlich der Teil des World Wide Web, vor über 30 Jahre erfunden von Sir Timothy John Berners-Lee, einem britischen Physiker und Informatiker, der seiner Erfindung heute sehr kritisch gegenübersteht. Wie kann das sein? Der hat Bedenken, genau wie ich auch?

Ich stelle mir mittlerweile die Frage ob das www. für unser Leben oder die Lebensbedingungen auf unserem Planeten Erde wirklich irgendwo signifikante Verbesserungen gebracht hat, oder ob es sich nicht vielmehr um einen gigantischen Beschleuniger handelt, der Ökosysteme einfach nur schneller und effizienter vernichtet, unser Leben verschnellert und ärmer macht?

Wenn ich in meinem Umfeld die Frage stelle, ob das Internet, okay, das www. das Leben besser gemacht hat, dann hat bisher k e i n e einzige Person Zweifel daran geäußert, dass es m i t ganz einfach besser ist! Okay!

Es denkt ja auch keiner daran, wie groß das Darknet ist, wie groß Porno und Kinderporno sind, wie groß die Abzocke ist, legal und illegal, wie groß Cyberkriminalität ist, wie groß Datenklau und Spionage ist und wie groß die Monopolisierung ganzer Sparten der Wirtschaft ist (kennst du amazon?, Google? Facebook? usw.)

Die Nutzung des WWW durch die Wirtschaft dient ja auch nicht primär dem Zweck unser Leben besser zu machen sondern es geht um maximalen Profit der Reichen und Mächtigen (gehört meist zusammen!)!
(Einspruch, das ist kein Zeichen meiner politischen Einstellung, das ist Statistik).
Wenn die Vernetzung und BIG Data nicht zur schnelleren, effizienteren Ausbeutung der Bodenschätze und der Menschen führt, warum sollten die Global Player und solche die es gerne wären, dann Gebrauch davon machen? Nur ganz langsam entwickeln ganz wenige sowas wie ein grünes Gewissen!

Kriege sind ja durch das www. auch effizienter geworden und die „Cybermacht“ schickt weniger Soldaten, sondern mehr unbemannte Drohnen und Bomber– ferngesteuert im Prinzip über die gleiche Datenautobahn, die auch dein Onlineshop benutzt und die punktgenau auch gerne mal Zivilisten töten. Sogar in Deutschland (Rammstein) sitzen sie am Joystick und killen.
Schon mal was davon gehört wie russische Hacker angeblich in einen Wahlkampf eingegriffen haben?

Dass die Suchmaschinen-Anfragen auch Strom kosten und immer gigantischere Serverfarmen brauchen, das wissen ja nun schon die meisten Nutzer, aber es ist ihnen auch egal!
Online Games verbinden Gamer auf der ganzen Welt, die sich auf zahllosen Servern treffen um gemeinsam (teamspeak sorgt für die Kommunikation untereinander) in computergenerierten Welten sich gegenseitig oder gemeinsam andere vernichten.
Spiele, wie das zur Zeit so beliebte „Fortnite“, die Gewalt als einziges Lösungsmittel für Konflikte bereithalten und mit Hilfe von Psychologie besonders optimiert sind, so dass der Nutzer lange dranbleibt und oft wiederkommt und sich bitte kostenpflichtige Zusätze kauft, werden von Millionen gespielt (Zuletzt hatte das die Zigarettenindustrie gemacht mit süchtig machenden Zusatzstoffen)!!!

Da sind die Medienpädagogen noch allzu oft in der Rolle, die spielenden Kinder und Jugendlichen gegenüber den Erwachsen in Schutz zu nehmen und die Vernetzung der Kids samt Auge-Hand-Koordination zu preisen. Oft sind die ja mittlerweile selber Zocker und tun sich schwer mit der kritischen Distanz. Nicht zu vergessen, dass die Top-Spiele-Titel ein gigantisches Geschäft sind.

Dann gibt es die große Welt der „youtuber“ und „influencer“, die natürlich neben dem blödmachenden Mainstream auch interessante Protagonisten hervorbringt – aber in der Summe sehr dem sogenannten Harz IV Fernsehen ähnelt. Das ganze ist wieder sehr „big“ und Millionen Kinder und Jugendliche werden davon „be-influenct“. Das funktioniert weil die IT-Industrie im minutentakt (gefühlt) neue mobile Endgeräte hervorbringt meist in Form des weltbeherrschenden Smartphones! Wer kann ohne Hilfe dieses Gerätes noch alleine aufs Klo gehen? = Scherzfrage, aber Hausaufgaben gehen nur noch über die Klassenwhatsappgruppe, die Aufgabenstellung und Lösungen bereithält.

Ist das die aktuelle Form des sozialen Lebens, ständig präsent sein, – ich bin weil ich whatsapp!
Handy kaputt heißt dabei offline sein – also einsam, abgehängt mit FOMO “ fear of missing out. Langeweile gibt es nicht, denn jede Sekunde ohne Programm wird mit „Daddeln oder was nachschauen“ auf dem Bildschirm gefüllt oder sollte man besser sagen zugemüll?

Die große Anonymität in den Netzwerken lässt dazu die Sprache verrohen und shitstorms Existenzen hinwegfegen, Gewaltandrohung bis hin zum Mord ist an der Tagesordnung und die Behörden sind hilflos überfordert. Und wer ist besser vernetzt als die Nazis – weltweit?

Ist meine These allzu gewagt, dass wir ohne das www. vielleicht nicht sogar besser dran wären: Weniger Globalisierung, weniger Wachstumswahn, mehr echte direkte Kommunikation?

Diskutiert mit mir!

Teil 1 lesen <klick>;
Teil 2 lesen <klick>

Meine Klimakatastrophe_Teil 2_vom 09. Oktober 2019

Klima ist ja ein sehr strapazierter Begriff und es gibt endlos viele Klimata, vom Binnenklima über das Betriebsklima bis hin zum Klimakterium – gähn, gleich im ersten Satz so ein Schenkelklopfer und Leserabschrecker!
Aber ist es nicht so, dass viele den Begriff in all seinen Variationen schon gar nicht mehr hören wollen, hören können? Wer, wie ich gerne diskutiert und nach seinem eigenen Standpunkt sucht und auch nach einem Weg wie er mit all den, wissenschaftlich belegten, angekündigten Folgen umgehen soll, hier und jetzt, der fühlt sich manchmal einsam. Wenn die Kollegen den Pausenraum verlassen, sobald du herein kommst, aus Angst davor konfrontiert zu werden mit Themen und Fragen, die dir so auf den Nägeln brennen. Dabei seid ihr euch doch einig, dass etwas getan werden muss, sofort und mit großer Konsequenz! Da sind die Zahlen zwar schwankend aber immer bedrohlich, gleich welches Rechenmodell Verwendung findet und wie viele Faktoren einbezogen sind.
Das erschreckende für mich daran ist, dass dieses Wissen kaum Verwendung findet. Weder die Politiker, da kennen wir es ja schon, noch die Wirtschaft und Industrie, hier dient Wissen immer noch nur dem Profit und dem Heiligtum des immerwährenden Wachstums, noch bei den vielen vielen freilaufenden intelligenten Menschen, Außerhalb der Zellen von Extinction Rebellion (sehr spannend!) <klick> scheint es, dass sich doch die meisten einfach abducken und abwarten und hoffen. Doch wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es rechtzeitig gelingt diese fantastische Rettungstechnologie zu entwickeln, die quasi das Plastik aus der Nahrung und den Meeren saugt und in nutzbare saubere Stoffe verwandelt, die es schafft den bald abgeholzten Regenwald und andere Wälder zu ersetzen, die es auch schafft, die jetzt desaströse Fleisch- und Lebensmittelproduktion in ökologisch vertretbare Formen zu wandeln. Wer das glaubt, der wird wohl irgendwann bitter enttäuscht werden.
Wunder gibt es zwar immer wieder, doch immer auch zu selten.
Doch was kann man tun um große Teile der Menschheit zum Umdenken und vor allem zum Handeln zu bringen – was nötig wäre – wenn man es schon in seinem näheren Umfeld nicht schafft.
Sobald ich das Rätsel gelöst habe, sag ich bescheid!

Bis jetzt ist das Bild, das die Umweltaktivisten in der Bevölkerung haben, durchaus positiv – doch, diejenigen die das nicht verstehen wollen oder können auch jenseits der AFD, formieren sich wie das Beispiel von Fridays for Hubraum zeigt.