März 2016

März 2016,

Das eigene Menschenbmaerzreinerild, also das was ich glaube, wie die Menschen eben so sind von ihrem Wesen her, ist ja durchaus gemischt und für mich selbst unfassbar. Oder was?
Es gibt eben die, denen man sowieso nicht mehr helfen kann, die sich jenseits der Diskussionsfähigkeit befinden, mit denen ich mich auch nicht duellieren mag und auf die herab zu sehen, von meiner hohen intellektuellen Warte aus, nur schmerzhaft sein kann.
Dann gibt es die wenigen zu denen ich, ob ich will oder nicht, aufblicken muss, von denen mir aber gerade eben auch keiner konkret mit Namen einfällt, eigentlich schon seit längerem nicht mehr…
Dazwischen tummeln sich die, die von einer Richtung in die andere taumeln, ziellos, orientierungslos, schwankend in der Meinung und seltsam irrelevant, wenn es um konkrete Aussagen geht. Diese Aussagen sind ja sowie meist übernommen, je nach Laune und aus dem Bedürfnis geboren, sich als Teil der Masse aus der Masse von der Masse ab zu grenzen – wenn du weißt was ich meine – der besonders elitäre Stil eben, nur ohne Elite.

Eigentlich eh alles sinnlos, wenn ich mir die Menschen so anschaue, die eine andere Meinung als ich haben – was will ich denn mit denen? Die stören eher, als dass sie nutzen.

Genau genommen gibt es, hat man mal einen bestimmten Punkt erreicht, wirklich niemanden mehr, mit dem man reden möchte. Denn, wieder ganz genau genommen, interessiert mich, außer meiner eigenen Meinung, eigentlich nichts mehr.

Doch was passiert, wenn ich nicht mehr mit den anderen rede, mich nicht interessiere, befreunde, solidarisiere?

Just look around…

Euer Krisenmanager, im März 2016