November 2018

Gallische Dörfer

Wenn so eine Internetseite als Hobby betrieben wird und eigentlich keinen interessiert, wenn sie sich selbst als „einsamste Seite des Internet“ bezeichnet, wenn monatelang nichts passiert hier und wenn sie dennoch Kosten verursacht für den Betreiber, dann stellt sich irgendwann die Frage ob einfach Abschalten nicht auch eine gute Möglichkeit wäre aus der Krise raus zu kommen!

gallische Motte

Möglich wäre es auch nochmal so richtig heftig zu zappeln, indem zum Beispiel hier ein Aufruf gepostet wird in der Art: „Alle, die möchten, dass diese Institution des Netzes mit Kultcharakter erhalten bleibt schreiben eine Email an den Betreiber in der steht, wie sehr sie diese Website schätzen und wie arm ihr Leben wäre, gäbe es sie nicht mehr!“
Geschätzt den Fall, dieser Aufruf steht drei Monate lang und es tritt ein, was eintreten muss, nämlich, dass genau Null Emails eintrudeln – dann wäre der Beweis endlich da, dass Niemand, wirklich Niemand – in anderen Worten Keine und Keiner – dieser Internetseite eine Träne nachweinen würde und sie daher beruhigt entsorgt werden könnte.

Doch auch in jenem Fall gibt es ein kleines gallisches Dorf, das erbitterten und erfolgreichen Widerstand leistet! Es ist der Betreiber selbst, der sich nach 8 erfolglosen Jahren nicht trennen kann und er ist es auch, der hier in zwei Jahren mit sich selbst das „Zehnjährige Jubiläum“ der „MiesenKrise“ feiern wird. Gegen den Trend und gegen den gesunden Menschenverstand, den es im übrigen sowieso gar nicht gibt – siehe Klimakatastrophe, katholische Kirche mit Missbrauchs-Frauenfeind-Problem-Pabst und beliebige weitere Krisen, die sich in endloser Liste anführen ließen.

Angesichts dieser Krisen braucht es immer mehr gallische Dörfer und zwar überall auf der Welt, in jedem Land, in jeder Stadt, in jedem Konzern, in jeder Verwaltung, in jeder Familie………

Euer Krisenmanager
im November 2018