Die Moderatoren

Reiner über Kreiner,

„Im Radio ist sie diejenige, die mächtig für Lokalkolorit sorgt, Oberpfalz pur und frei von der Leber weg! Sätze, so spontan wie sie eben ist, irgendwo beginnend, geradeaus gezielt und plötzlich und unvermittelt die Richtung wechselnd, um dann voll mittig ein ganz anderes Ziel zu treffen. Selten nur geht ein Satz komplett verloren, dann aber in einem frühen Stadium. Man kann sagen, sie ist es gewohnt hinter ihrem gerade selbst gesprochenen Wort her zu denken. Wenn es sein muss überholt sie es aber noch auf der Zielgeraden.
Dabei versprüht sie impulsiven Charme und soviel Herzenswärme, dass sogar für mich etwas übrig bleibt. Sie ist das freie Element in der Sendung und immer gut für eine Überraschung. Wenn sie zum Beispiel sagt: „Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen!“ dann ist das bestimmt gelogen, doch es ermuntert das Gegenüber, das eben gerade schon Gesagte zu wiederholen und so kommt es auch bei vielleicht schon etwas schwerhörigen Zuhörern ganz sicher an.
Das Bodenständige gepaart mit viel Humor, gekrönt von großem Gespür für die Gefühle und Stimmungen der anderen, führt dazu, das alle sie mögen! Sie ist die soziale Netzwerkerin in Reinkultur – keine und keiner ist wirklich vor ihr sicher und sie hält so gut wie jeden Laden zusammen. Ohne sie hätte das Radio MieseKrise sicher zwei Drittel weniger Zuhörer und der Krisenmanager müsste immer mit sich selbst reden.
Und warum macht sie das überhaupt? Nur, weil es ihr ganz offensichtlich Spaß macht und das ist ein großes Glück für das Krisenradio!“

Kreiner über Reiner:

Einer der gern beobachtet, recherchiert, analysiert und referiert – auch schon lang vor Corona. Der das, was passiert zwar im Kleinen entdeckt, aber im Großen Zusammenhang verstehen will und nicht eher ruht, bis er es geschafft hat.
Einer, der mit Worten jongliert, sie verwirbelt und verzwurbelt, um sie dann gekonnt am End wieder farblich sortiert auf die Leine zu fädeln, stolz und mit einem Zwinkern betrachtet.
Einer der genau hinschaut und deswegen nicht alles glaubt, was er sieht. Die Brille hochschiebt, innehält, um entweder den intensiven Blick zu halten, oder Gehörtes setzen zu lassen, aber meistens um mit Ironie und Sarkasmus zum Nachschlag auszuholen. Nicht ohne Charme und Witz und mit viel Liebe zum Detail.
Einer mit einer angenehmen und beruhigenden und gleichzeitig lebendigen – laut vieler Zuhörer- „Radiostimme“, der mit Interesse am Thema und Neugier auf den Einzelnen, oft genau den Punkt trifft, die Dinge auf die Spitze treibt und ganz nebenbei elegante Schwünge durch unterschiedlichste Musikgenres vollzieht und das Publikum damit auf eine immer wieder faszinierende Reise mitnimmt. Musik und Technik ist nämlich sein Metier: da macht ihm so schnell kein anderer was vor und das ist wahr!
Ach ja und einer, der die Kreiner um sich und sein fundiertes Gesage und in geschliffenen Sätzen, herumtanzen lässt, sie ab und an charmant nach vorne schleudert, um sie dann mit männlicher Bestimmtheit und scheinbar kampflustigen Elementen wieder einzufangen, um ihr und den Zuhörern zu zeigen, wo der vermeintliche Hammer hängt: verspielt, ein bissl lieblich und absolut messerscharf! Das mag an mancher Stelle großes Mitgefühl auslösen, oder gar Empörung, im besten Fall jedoch großes Amusement! So, dass man immer wieder gerne zuhören und daran teilhaben möchte!“

life is hard and then you die